Rechtspopulist*innen wegbassen

Unsere Genoss*innen von der Antifa Koblenz rufen für den 20.01.2017 zu einer Nachttanzdemonstration auf, um Protest gegen die am Folgetag (21.01.2017) stattfindende ENF-Konferenz auf die Straße zu tragen. Auch am 21.01. soll vielfältiger Protest geübt werden, unter anderem bei den angemeldeten Kundgebungen um die Rhein-Mosel-Halle.
Hier findet ihr den Aufruf zur Tanzdemo, angefügt auch ein Statement der Antifa Koblenz zur Brisanz der Konferenz.

Kein Platz für Nationalist*innen jeglicher Coleur in Koblenz oder sonstwo! Kein Fußbreit der Regression!

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Antisemit, das geht nicht unter Menschen

„Antisemit, das geht nicht unter Menschen – Anarchistische Positionen zu Antisemitismus, Zionismus und Israel“, ein Vortrag mit Jürgen Mümken, organisiert von der ASJ Bonn

Der Vortrag wird am 13.01.2017 im Hörsaal 17 der Universität Bonn stattfinden. Im Anschluss wird es die Möglichkeit geben, sich mit Autor und Anwesenden in die Diskussion zu begeben. Im folgenden findet ihr den Ankündigungstext.
Eine freiheitliche, sozial gerechte Gesellschaft kann nur dann erreicht werden, wenn zuvor auch eine der ältesten Gruppenfeindschaften der Menschheitsgeschichte, der Antisemitismus, der im letzten Jahrhundert durch den deutschen Nationalsozialismus zum schlimmsten Menschenverbrechen der Geschichte geführt hat, in den Köpfen und Herzen aller Menschen dauerhaft beseitigt wird. „Antisemit, das geht nicht unter Menschen“ weiterlesen

Bericht über Remagen 2016

Er ist vorbei, der große Tag. Nach wochenlanger Bündnisarbeit, Vorbereitungstreffen, Schreiben von Flyern und Texten, waren wir doch nur wenige Stunden in Remagen. Trotzdem haben wir ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Als ASJ haben wir einen Redebeitrag auf der Demo des Bündnisses „NS-Verherrlichung stoppen“ gehalten, den wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

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Echt selbstorganisiert – Nordstadt Dortmund von unten verändern! Aufruf zur anarchistischen Kiezdemo mit FLTI* Block

Am 04.11. wird es ab 15.00 Uhr eine anarchistische Kiezdemo durch die Nordstadt geben, Treffpunkt ist vor dem Anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon. Mit der Demonstration wollen wir die vielschichtigen Probleme im Viertel aufzeigen, aber genauso die unterschiedlichen Perspektiven und Lösungsansätze von unten welche sich in den letzten Jahren entwickelt haben in die Öffentlichkeit tragen. „Echt selbstorganisiert – Nordstadt Dortmund von unten verändern! Aufruf zur anarchistischen Kiezdemo mit FLTI* Block“ weiterlesen

Rechtsterrorismus bekämpfen! – Genug ist genug! Dem Naziaufmarsch in Remagen ein Ende setzen!

Am 12. November 2016 wollen sich zum achten Mal in Folge Neonazis aus ganz Deutschland in Remagen versammeln, um ihrem NS-Revisionismus freien Lauf zu lassen. Die Aufmarschierenden aus dem rechtsradikalen Spektrum nutzen hierzu die geschichtsträchtige Stadt Remagen als Bühne für eine geschichtsrevisionistische Täter-Opfer-Umkehr und die Verherrlichung der Nationalsozialistischen Gräueltaten.
Das antifaschistische Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft daher unter dem Motto „Rechtsterrorismus bekämpfen – Genug ist genug!“ zu einer überregionalen Demonstration am 12. November in Remagen auf. „Rechtsterrorismus bekämpfen! – Genug ist genug! Dem Naziaufmarsch in Remagen ein Ende setzen!“ weiterlesen

Aufruf zum libertären 1. Mai

Heraus zur libertären 1. Mai-Demo um 14:00 Uhr am Kaiserplatz! Ab etwa 16:00 Uhr Straßenfest auf dem Frankenbadplatz

Es ist wieder einmal soweit: Der Tag der Arbeit und damit traditionell der linken und linksradikalen Gruppierungen steht vor der Tür.
Arbeit kann eine schöne Sache sein – sofern sie nicht vollkommen entfremdet, aufgedrängt durch ökonomische Zwänge und durchgesetzt von einem Zurichtungsbetrieb namens „Agentur für Arbeit“ daherkommt. Schaffend und kreativ tätig zu sein kann erfüllen. Dennoch sind Menschen, die gerne zu Arbeit gehen, rar gesät.
Nirgendwo sonst werden Hierachien und mangelnde Selbstbestimmung so deutlich wie in dem Moment, in dem der*die Chef*in rumbrüllt und Überstunden nicht bezahlt werden,. Existenzängste lassen einen gleichzeitig paradoxerweise aber „hoffen“, seinen Job nicht zu verlieren. Die gesamte Ökonomie des Kapitalismus ist hierarchisch aufgebaut (ob offen oder versteckt) und alle Mitspieler*innen befinden sich in einem Regelwerk aus vermeintlichen und tatsächlichen Sachzwängen. All dies ist menschengemacht und kann von uns selber überwunden werden. Im Folgenden ein paar Thesen auf dem Weg zum schönen und freien Leben: „Aufruf zum libertären 1. Mai“ weiterlesen

Bildung und Wissen im Kapitalismus

Das Tagesseminar findet am 09.04.2016 von 12 bis ca. 19 Uhr statt. Bitte meldet euch unter asjbonn[at]riseup.net für die Veranstaltung an, den Veranstaltungsort erhaltet ihr dann per Mail.

Die Vermittlung von Wissen an die nachfolgende Generation gilt gemeinhin als die Aufgabe von Schule und Hochschullehre. Wir meinen dem ist nicht so. Das primäre Ziel des Bildungswesens scheint vielmehr eine selektive Wissensvermittlung und die Selektion der Bevölkerung anhand dieser Wissensvermittlung zu sein. Wie das vonstattengeht und welche Gründe dafür vorliegen soll Inhalt des ersten Teils des Seminars sein. Es soll geklärt werden, wie vom Bildungswesen erfolgreiche und nicht erfolgreiche Schüler_innen und Student_innen geschaffen werden und warum sich – trotz all der Paukerei – keine Garantie ergibt, nicht doch noch zu den „Bildungsverlierern“ zu gehören. Desweiteren soll diskutiert werden, was eigentlich über die Klassenlage ausgesagt werden kann, wenn man derartig auf eine erfolgreiche Bildungskarriere angewiesen ist. Was bedeutet es, die Disziplinierung in der Schule, die Büffelei, den ständigen Konkurrenzkampf und den permanenten Leistungsdruck als Chance sehen zu müssen? „Bildung und Wissen im Kapitalismus“ weiterlesen

Aufruf zum bunten, antiautoritären Block, am 12.03.2016 in Köln, anlässlich des Weltfrauen*tages

Wir schreiben das Jahr 2016 und finden uns in einer autoritären Gesellschaft wieder, in der die Schlagworte “Solidarität” und “Selbstbestimmung” kaum im alltäglichen Leben vorkommen. Sie erscheinen nur versteckt und abgewandelt in hohlen Phrasen und sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden.
Umso mehr lassen sich überall sexistische, rassistische und patriarchale Strukturen erkennen, die verschiedene, miteinander verknüpfte und sich überschneidende Unterdrückungsmechanismen darstellen – auch in dem von uns gelebten Alltag. Dies schränkt die Freiheit und Entfaltung des einzelnen Individuums ein und trägt dazu bei, Herrschaftsstrukturen zu festigen. „Aufruf zum bunten, antiautoritären Block, am 12.03.2016 in Köln, anlässlich des Weltfrauen*tages“ weiterlesen