Solidarität mit Rojava

Am Sonntag den 26.07.2015 haben wir gemeinsam mit Genoss*innen aus der Region vor dem Türkischen Konsulat in Köln der 32 Opfer des IS Terroranschlags vom 20.07. in Suruç gedacht. Anschließend wurde eine kurze Kundgebung am Bahnhof abgehalten. Wir folgten damit dem Aufruf der türkischen anarchistischen Gruppe „Anarşi İnisiyatifi“ (Anarchistische Initiative).

Die Opfer des Anschlags waren junge Menschen, die mit dem Ziel beim Aufbau von Kobane zu helfen, in die Türkei gereist waren und dort die Grenze nach Syrien überqueren wollten.
Wir trauern um alle Menschen, die durch den Terror des selbsternannten „Islamischen Staates“ und durch die brutale Staatsgewalt der Türkei ermordet wurden.
Wir sind wütend auf alle Menschen, die dies mit zu verantworten haben oder durch ihr Schweigen und ihre Untätigkeit dazu beitragen, dass die Verantwortlichen weder gestoppt noch bekämpft werden.

Solidarity with the freedom fighters of Rojava!

Hoch die antinationale Solidartität!

Einen weiteren Bericht findet ihr bei unseren Freund*innen von der APJ Köln – darunter auch den Redebeitrag.

Kundgebung für Charlie Hebdo

Das Emanzipatorische Antifa-Bündnis (Bonn) ruft auf:

„Gegen Volk, Nation & Umma – Solidarität mit der Charlie Hebdo & dem Kampf gegen Theokratie, Faschismus & Antisemitismus“

Theokratische, faschistische und antisemitische Tendenzen waren in Europa seit 1945 nicht so stark, wie wir ihnen heute in die Augen blicken müssen. Am Mittwoch wurden mindestens 12 Menschen – Mitarbeiter_innen des linken Satireblatts Charlie Hebdo, Polizist_innen und Passant_innen – getötet, weil die Zeitung sich u.A. kritisch zum in Europa stark gewordenen Islamismus geäußert und den Propheten Mohammed als Karikatur gedruckt hatte. Die Täter riefen laut Augenzeug_innen während ihrer Mordtour durch die Redaktionsräume „Allah ist groß“ und „Wir haben den Propheten gerächt“. Der Anschlag von Paris ist einer der erschreckendsten jüngeren Fälle, die zeigen, wie ideologischer und religiöser Wahn um sich greifen und in letzter Konsequenz Menschenleben fordern. „Kundgebung für Charlie Hebdo“ weiterlesen